Wer nach einem Mini Hot Tub sucht, will meistens dasselbe: warmes Wasser unter freiem Himmel für zwei Personen, ohne dass der halbe Garten dafür draufgeht. Ein großes Badefass für sechs Leute ist dann schlicht zu viel Wasser, zu viel Holz und zu viel Fläche.
In diesem Beitrag erfährst du, was einen guten Mini Hot Tub ausmacht, wie viel Platz und Wasser der Feuerwasser Edelstahl-Badezuber für 2 Personen braucht, wie er ohne Strom auf Temperatur kommt und wann doch das größere Badefass die bessere Wahl ist.
Was ein Mini Hot Tub eigentlich ist
Einen festen Begriff gibt es nicht. Gemeint sind kompakte Wannen für zwei, manchmal drei Personen, die auf eine Terrasse oder in eine Gartenecke passen. Im Handel fallen darunter aufblasbare Whirlpools mit Elektroheizung, kleine Acrylwannen und holzbeheizte Zuber aus Holz oder Edelstahl.
Die Unterschiede liegen weniger in der Größe als im Betrieb. Elektrisch beheizte Modelle brauchen eine Steckdose in der Nähe und halten das Wasser meist über Tage auf Temperatur, die Heizung läuft dafür entsprechend lange. Ein holzbeheizter Zuber wird dagegen gezielt eingeheizt, wenn du baden willst, und braucht keinen Stromanschluss.
Der Feuerwasser Edelstahl-Badezuber ist genau so ein Mini Hot Tub: ausgelegt für zwei Personen, mit externem Holzofen und einer Innenwanne aus Edelstahl.
Badezuber für 2 Personen: die Maße im Überblick
Der Badezuber hat einen Außendurchmesser von 180 cm und fasst rund 750 Liter Wasser. Daneben steht der Außenofen, verbunden über zwei Schläuche. Für die Planung rechnest du mit einer Fläche von etwa 3,10 × 2,60 Metern inklusive Ofen. Dazu kommt rund ein Meter Abstand um den Ofen zu allem, was Hitze nicht mag, also Hecke, Holzwand oder Gartenmöbel.
Das passt auf die meisten Terrassen und in fast jede Gartenecke. Wichtig ist ein waagrechter, tragfähiger Untergrund, denn gefüllt und mit zwei Personen darin bringt der Zuber gut eine Tonne auf die Fläche. Stein- oder Waschbetonplatten auf verdichtetem Splitt sind ideal. Alles Weitere zur Platzwahl liest du im Beitrag Badezuber für den Garten.
Auch auf einem Balkon oder einer Dachterrasse kann der Badezuber stehen, weil er keinen Stromanschluss braucht. In diesem Fall gehört die Statik vorher von einer Fachperson geprüft.
Weniger Wasser, kürzere Heizzeit
Der größte Vorteil eines kleinen Zubers zeigt sich beim Einheizen. 750 Liter sind ungefähr halb so viel Wasser wie im großen Badefass mit rund 1.400 Litern. Entsprechend kürzer ist die Heizdauer: Der Badezuber ist nach rund 2 bis 2,5 Stunden auf Badetemperatur, das Badefass braucht 150 bis 210 Minuten.
Auch beim Holz macht sich das bemerkbar. Weniger Wasser heißt weniger Brennholz pro Bad, und wenn du spontan unter der Woche baden willst, ist der kleine Zuber schneller bereit. Befüllt wird mit einem normalen Gartenschlauch, je nach Wasserdruck in etwa einer halben Stunde.
Im Alltag sieht das so aus: Füllst du den Zuber am späten Nachmittag und heizt gleich ein, sitzt ihr nach dem Abendessen im warmen Wasser. Zwischendurch legst du ein paar Scheite nach, nach dem Baden lässt du das Feuer einfach ausgehen. Kein Gerät muss tagelang durchheizen, damit das Wasser bereit ist, wenn du es willst.
Heizen ohne Strom: so arbeitet der Außenofen
Der Ofen steht neben dem Zuber und ist über zwei Schläuche angebunden. Er hat eine Doppelwand, zwischen der das Wasser sitzt. Kaltes Wasser wird unten angesaugt, erwärmt sich zwischen den Ofenwänden, steigt nach oben und fließt über den oberen Schlauch zurück in den Zuber. Dieser Kreislauf läuft allein über den Temperaturunterschied, ganz ohne Pumpe und ohne Strom.
Eine Regel gilt dabei immer: Eingeheizt wird erst, wenn das Wasser im Zuber über dem oberen Schlauchanschluss steht. Der Ofen wird nur durch das umgebende Wasser gekühlt. Außerdem muss der Zuber waagrecht stehen, sonst gerät der Kreislauf aus dem Gleichgewicht und das Wasser wird langsamer warm.
Dass der Ofen außen steht, hat noch einen Vorteil: Im Becken geht kein Platz verloren, und niemand sitzt neben heißem Metall. Gerade bei einem Zuber für zwei Personen zählt jeder Zentimeter.
Edelstahl innen, Kiefer außen
Die Innenwanne besteht aus 4 mm V4A-Edelstahl, fugenlos gefertigt. Das Material ist besonders korrosionsbeständig, lässt sich leicht reinigen und bleibt über Jahrzehnte dicht. Feuerwasser gibt fünf Jahre Garantie auf den Edelstahl-Korpus.
Außen ist der Zuber mit Kiefern-Vollholz verkleidet. Holz gibt dem Badezuber seine warme, natürliche Optik und fühlt sich am Rand angenehm an. Es verlangt etwas Pflege und ist in Kombination mit der Edelstahlwanne ideal: Das Wasser bleibt im Edelstahl, das Holz sorgt für die Optik. Wie die beiden Materialien zusammenspielen, beschreibt der Beitrag Badebottich aus Holz.
Mini Hot Tub statt Whirlpool: was im Alltag anders ist
Ein elektrischer Mini-Whirlpool steht oft das ganze Jahr gefüllt und wird über Filter und Wasserpflegemittel sauber gehalten. Im Winter wird er häufig abgedeckt, weil das Dauerheizen bei Minusgraden teuer ist. Beim holzbeheizten Badezuber läuft es umgekehrt: Du füllst ihn, heizt ein, badest und lässt das Wasser bei Frostgefahr danach wieder ab. Weil die Wanne aus glattem Edelstahl ist, brauchst du weder Chlor noch Brom.
Bei 750 Litern ist frisches Wasser für jedes Badewochenende gut vertretbar. Das abgelassene Wasser kann auf die Wiese oder ins Beet, am besten verteilt statt an einer einzigen Stelle. Ein leichtes Gefälle weg vom Zuber ist dafür die einfachste Lösung.
Der Zuber bleibt das ganze Jahr draußen stehen. Eine Abdeckplane hält Laub und Schnee aus dem leeren Becken, und je kälter es draußen ist, desto schöner wird das Bad. Mehr zum Vergleich mit dem Whirlpool liest du im Beitrag Jacuzzi mit Holzofen.
Wann doch das Badefass passt
Ein Mini Hot Tub ist ideal, wenn meistens zwei Personen baden. Sollen regelmäßig Familie oder Freunde mit ins Wasser, ist das Edelstahl-Badefass die bessere Wahl. Es hat ebenfalls 180 cm Durchmesser, ist aber 105 cm hoch, fasst rund 1.400 Liter und bietet Platz für bis zu sechs Personen. Außen ist es vollständig mit Kiefernholz verkleidet und wird über einen externen Ofen mit rund 35 kW beheizt.
Die Faustregel: Badet ihr meistens zu zweit, reicht der Badezuber und ist schneller warm. Badet ihr oft in größerer Runde, lohnt sich das Badefass.
Das Becken des Badefasses braucht dabei kaum mehr Grundfläche, weil der Durchmesser gleich bleibt. Der Unterschied liegt in Höhe, Wassermenge und Heizdauer.
Die Outdoor-Dusche als Ergänzung
Vor dem Bad kurz abduschen, danach warm abspülen: Dafür passt die Feuerwasser Outdoor-Dusche neben den Zuber. Sie heizt ebenfalls mit Holz, liefert nach rund fünf Minuten warmes Wasser und braucht nur einen Gartenschlauch mit 2 bis 4 bar. Wie das sogar an einer abgelegenen Hütte funktioniert, zeigt der Beitrag Dusche für die Jagdhütte.
Die Fakten zum Feuerwasser Edelstahl-Badezuber
- Platz: für 2 Personen
- Wassermenge: rund 750 Liter
- Maße: Außendurchmesser 180 cm
- Stellfläche: ca. 3,10 × 2,60 m inklusive Ofen
- Material: 4 mm V4A-Edelstahl innen, Kiefern-Vollholz außen
- Ofen: externer V4A-Außenofen, ganz ohne Strom
- Heizdauer: rund 2 bis 2,5 Stunden
- Garantie: 5 Jahre auf den Edelstahl-Korpus
- Herkunft: handgefertigt in Österreich, kostenlose Lieferung (EU-Festland und Schweiz)
Fazit: der Mini Hot Tub für zwei
Ein Mini Hot Tub muss nicht aufblasbar sein und keine Steckdose brauchen. Der Feuerwasser Edelstahl-Badezuber bietet zwei Personen Platz, fasst rund 750 Liter und ist nach 2 bis 2,5 Stunden warm. Dafür braucht er nur Holz, einen Gartenschlauch und eine ebene Fläche von etwa drei mal zweieinhalb Metern. Edelstahl innen, Kiefer außen, und das ganze Jahr im Freien.
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Über den Autor
Karlheinz Levounigg hat bereits 2023 bei Feuerwasser gearbeitet und kennt Badezuber, Badefass und Outdoor-Dusche aus dem Betrieb. Heute betreut er als Mitgründer der SWIFTGREEN OG die Website und das Online-Marketing von Feuerwasser.
In seinen Texten geht es um das, was in der Praxis wirklich zählt: der richtige Standort, das Einheizen, die Pflege und die ehrliche Frage, welches Produkt zu wem passt. Crafted for the Elements.